Fragen und Antworten

Auf dieser Seite versuchen wir die wichtigsten Fragen und Antworten, rund um das Thema Laube, Garten und Kosten zu beantworten.

Ist aktuell eine Parzelle frei?

zur Zeit sind alle Parzellen vergeben

Wie komme ich grundsätzlich an eine Laube?

Allein in Charlottenburg gibt es rund 6.300 Kleingärten, im Schnitt werden pro Jahr rund 300 Parzellen frei – meist, weil die bisherigen Pächter ihren Garten aus Altersgründen aufgeben. Ein Kleingarten ist perfekt für alle, die gern ihr eigenes Gemüse anbauen möchten und Entspannung und Erholung in der Natur genießen.

Der Traum vom Schrebergarten wird wahr, indem man sich beim Bezirksverband Charlottenburg für Kleingärtner bewirbt.  Allerdings kommt es wegen der hohen Zahl an Interessanten zu jahrelangen Wartezeiten. Zur Zeit sind bei Neuanmeldungen ca. 10 Jahre Wartezeit. 

  •          Zum Bewerbungsformular geht es hier:

http://www.charlottenburger-kleingartenverband.de/

  • Allgemeine Informationen:

http://www.charlottenburger-kleingartenverband.de/pdf/wie_bekomme_ich_einen_kleingarten.pdf

Was muss ich als Pächter wissen?

1. Entspannung und Gartenarbeit: Ein Kleingarten soll der Erholung und der Gewinnung von Gartenbauerzeugnissen dienen. Jeder Kleingarten muss zu 1/3 seiner Gesamtfläche Kleingärtnerich genutzt werden. Sprich über eine bestimmte Anzahl von Obstbäumen, Beerensträuchern und Gemüsebeeten verfügen. Selbstverständlich bleibt da noch genügend Platz für Schaukel, Klettergerüst oder Pool. 

 

2. Harmonisches Miteinander: Damit alle ihre Gärten genießen können, gilt es sich an ein paar Regeln zu halten. Zwischen 13 und 15 Uhr herrscht Mittagsruhe, während dieser Zeit sollte also kein Rasen gemäht oder sonstige lärmintensive Gartenarbeiten erledigt werden. In der Zeit von April bis September darf man sonntags gern leise jäten, graben oder schneiden - aber der Rasenmäher sollte besser im Schuppen bleiben.

 

3. Dienst an der Gemeinschaft: Die Kolonie Hinckeldey ist ein Verein, der vom Engagement seiner Mitglieder lebt. Jeder Pächter soll sich zehn Stunden im Jahr gemeinnützig einbringen. Worin diese Mitarbeit bestehen könnte, ergibt sich aus einem Gespräch mit dem Vorstand oder der Jahresversammlung.

 

4. Brandgefahr: Weil die Sommer immer trockener werden und damit auch die Brandgefahr steigt, ist in der Kolonie Hinckeldey das Entzünden von offenem Feuer (auch in Feuerschalen oder Steinkreisen) verboten. Selbstverständlich darf gegrillt werden, auch Kerzen in Laternen sind erlaubt.

Wie viel kostet ein Garten?

Pachtung, nicht Kauf: Eine Parzelle in der Kolonie Hinckeldey kann nicht gekauft, sondern lediglich vom Bezirksverband Charlottenburg der Kleingärtner gepachtet werden. Alles, was sich auf der Parzelle befindet, wird dem Vorpächter abgekauft. Der Übernahmepreis richtet sich nach dem Zustand der Laube, der Anzahl der Bäume und Pflanzen sowie der Kosten, die durch Kanalisation oder Wasser- und Stromanschluss entstanden sind.